R E G L E M E N T  
ORE Mitte Cup (OMC)

(Stand 03.04.2011)

Allgemeine Bestimmungen

Teilnahmeberechtigt am OMC ist jeder Fahrer, der ein Fahrzeug, das den Bestimmungen dieses Reglements entspricht, benutzt. Bei einer Veranstaltung kann der Fahrer in mehreren Klassen an den Start gehen. Ausnahme bilden die Fahrer der Klasse Einsteiger (siehe Sonderbestimmungen Einsteiger)

Die Saison im OMC beginnt am 1. Januar eines Jahres und endet am 31. Dezember des selben Jahres.

Über Änderungen an diesem Reglement beschließen Delegierte der ausrichtenden Vereine, nachdem den austragenden Vereinen die Änderungswünsche vorgetragen wurden und diese darüber beschließen konnten oder es besteht die Möglichkeit über Umfragen im sk-mitte Forum Änderungswünsche abzustimmen. Die Terminvergabe für den ORE Mitte Cup erfolgt auf der letzten und ersten Sportkreissitzung im laufenden Kalenderjahr für das folgende Kalenderjahr saisonübergreifend für das gesamte folgende Kalenderjahr. Für Informationsmaterialien kann dieses Reglement verkürzt veröffentlicht werden. Die Form der verkürzten Fassung wird von den ausrichtenden Vereinen beschlossen. 

Bei Rennveranstaltungen muss dem Fahrer vom ausrichtenden Verein auf Wunsch die ausführliche Fassung des Reglements vorgelegt werden. Beim letzten Rennen der laufenden Saison wird der Saisonsieger anhand der im Laufe der Saison erstellten Punktetabelle ermittelt. Die Punkte des letzten Laufes der Saison werden hinzugezählt. Die Pokalisierung und Bepreisung der Gesamtwertung werden am Saisonbeginn festgelegt. Die Höhe des Nenngeldes obliegt dem ausrichtenden Verein der jeweiligen Veranstaltung.
Ein ausrichtender Veranstalter/Verein muss an einem Rennwochenende sowohl einen ORE Mitte Cup, als auch einen ORE Mitte Cup Rookie ausrichten. Beträgt die Dauer der Rennveranstaltung 2 Tage, so kann der ORE Mitte Cup an einem, der ORE Mitte Cup Rookie am 2. Tag durchgeführt werden.

Technisches Reglement für die einzelnen Klassen

OMC 2WD OMC 4WD OMC Bigship OMC Rookie
Maßstab:  1:10
Maße und Gewicht gemäß DMC Reglement, sofern dort geregelt
Motor:
Erlaubt sind Motoren der Baugröße 05. Eine Beschränkung auf eine Bestimmte Windungszahl wird nicht gemacht. Bürstenmotore und bürstenlose Motore (Brushless) fahren gemeinsam in einer Klasse und sind erlaubt.

Motor:
Erlaubt sind nur Bürstenmotore mit 27 Windungen. Eine Homologation findet nicht statt, es sind also alle 27-Turn Brushed Motoren erlaubt.
Zusätzlich sind Brushless Motore mit mindestens 13,5 Wicklungen (Sternwicklung) erlaubt. Erlaubt sind alle Brushless Motore, die diese Bedingung erfüllen.
Reifen:
Erlaubt sind alle im Handel erhältlichen Hohlkammer-Offroad Reifen, die für das jeweilige Modell vorgesehen sind, Also Monsterreifen für Monster, 2WD-Reifen für 2WD etc.. Eine Homologation der Reifen findet nicht statt, solange obige Reifenbestimmungen eingehalten werden, ist die Reifenwahl frei! Cutten und Schneiden der Reifen, z.B.: bei Hallenrennen ist ausdrücklich erlaubt.
Akkus:
Erlaubt sind alle im Handel erhältlichen Akkus der Größenklasse "Sub-C".
Maximal 6 Zellen dieser Akkus dürfen in einem Akkupack verwendet werden. Erlaubt sind Nickel Cadmium (NiCd) und Nickel Metall Hydrid(NiMH) Zellen. Akkus müssen  nicht der EFRA Homologation entsprechen!

Außerdem sind LiPo Akkus zugelassen, die folgenden Spezifikationen entsprechen müssen:
Konfiguration 2SxP, also maximal 2 in Serie geschaltete Zellen mit einer Gesamtnennspannung von 7,4V. Die Anzahl der zugehörigen parallel geschalteten Zellen, die der Kapazitätssteigerung dienen ist freigestellt. Die Zellen müssen ein festes Gehäuse besitzen, das nicht geöffnet werden kann. Es dürfen nur komerziell hergestellte Akkupacks benutzt werden, die frei verkäuflich sind.
LiPos dürfen nur mit Ladegeräten geladen werden, die spezielle LiPo Programme zur Verfügung stellen. Diese Ladeprogramme müssen verwendet werden. Außerdem ist beim Laden ein Balancer zu verwenden. Bauart des Balancers kann sowohl als Stand-Alone Gerät, als auch  als Feature im Ladegerät interiert sein. Die Akkus müssen gemäß den Spezifikationen des Herstellers(Angaben auf Akku-Label oder Anleitung) geladen werden. Die Akkus sind auf einer feuerfesten Unterlage zu laden, wahlweise kann hier auch ein LiPo Sack aus feuerhemmendem Material verwendet werden. Die LiPos müssen in die  im Fahrzeug vorhandenen Akkuschächte passen. Die Abmessung der LiPos sollte den Richtmaßen der DMC Regelung entsprechen, darf aber bis zu ca.5% in alle Richtungen von dieser nach oben abweichen.(Im Einzelfall entscheidet die Rennleitung).
Ab der Saison 2010 sind auch LiFe-Akkus mit einer Zellenspannung von 3,3V gestattet. Sie müssen in der Konfiguration 2SxP benutzt werden
, also maximal 2 in Serie geschaltete Zellen mit einer Gesamtnennspannung von 6,6V. Die Zellen müssen ein festes Gehäuse besitzen, das nicht geöffnet werden kann. Es dürfen nur komerziell hergestellte Akkupacks benutzt werden, die frei verkäuflich sind. Wie LiPos müssen Sie mit Ladegeräten geladen werden, die entsprechende Ladeprogramme besitzen.
WICHTIG: Aufgrund des in den LiPos und LiFe-Akkus enthaltenen Metalls Litium bzw. dessen Salzen, das sehr agressiv mit Wasser reagiert ist besondere Vorsicht beim Umgang mit LiPos erforderlich. Eine Gefährdung anderer Rennteilnehmer ist daher nicht zu tolerieren.
Fahrzeuge:
nur 2WD Buggies sind zulässig (gemäß DMC ORE2WD)

Fahrzeuge:
nur 4WD Buggies sind zulässig (gemäß DMC ORE4WD)
Fahrzeuge:
nur 2WD Trucks(gemäß DMC OREMON) und Shortcourse Fahrzeuge mit angetriebener Hinterachse sind zulässig
Fahrzeuge
Eine Unterscheidung in 2WD, 4WD, Monster, Shortcourse und Rally findet nicht statt, alle Fahrzeuge fahren in einer Klasse gemeinsam um den Sieg.
Laufdauer:
Die Laufdauer beträgt 7 Minuten für die Vorläufe, die Finale müssen mindestens 7 Minuten dauern, eine Laufdauer bis zu 10 Minuten ist gestattet. Die Entscheidung darüber liegt beim Ausrichter.
Wertung:
Alle Läufe werden gemäß DMC Reglement Teil F nach Punkten gewertet.
Vorläufe: werden 1 bis 3 Vorläufe gefahren, so wird nur der beste Vorlauf gewertet, werden mehr als 3 Vorläufe   gefahren, werden die beiden besten Vorläufe gewertet.
Finalläufe: werden 1 oder 2 Finale gefahren, so wird nur das beste Ergebnis gewertet, Werden 3 Finale gefahren, kommen die beiden besten Finale in die Wertung


Punktewertung alle Klassen

Rennpunkte:
Jeder Fahrer erhält zunächst soviele Punkte, wie Teilnehmer in seiner Klasse starten. Davon bekommte er genau soviele Punkte abgezogen, wie Fahrer in der Ergebnisliste des betreffenden Rennens vor ihm liegen. So erhält der Gewinner eines Rennens mit 20 Teilnehmern 20 Rennpunkte, der Verlierer 1 Punkt.
Bonuspunkte:
Jeder Fahrer erhält für den Start an einem Rennen genau 3 Punkte gutgeschrieben. Der Sieger einer Rennklasse erhält 3 Zusatzpunkte für den Sieg. 
Beispielrechnung Rennpunkte:
Ein Fahrer startet bei einem Rennen mit 23 Fahrern in seiner Rennklasse (OMC). Er beendet das Rennen mit einem 12. Gesamtplatz nach den Finalen(z.B. 2. im B-Finale). Er erhält also zunächst 23 Punkte. Davon bekommt er 11 Punkte abgezogen, denn 11 Fahrer liegen in der Rangliste vor ihm.  Ihm verbleiben also
23 - 11 = 12 Punkte
. Diese 12 Punkte werden in die Jahresrangliste übernommen. Der Sieger dieses Rennens erhält genau 23 Punkte gutgeschrieben, nämlich 23 Punkte für die Anzahl der Teilnehmer minus 0 Punkte, da kein Fahrer vor ihm auf der Rangliste des Rennens steht.
Beispielrechnung Bonuspunkte:
Ein Fahrer hat im Verlauf der Saison an 5 Läufen zum OMC
teilgenommen. 
Außerdem hat er 1 der 5 OMC Läufe gewonnen Er erhält folgende Bonuspunkte:
5 x 3 = 15 Punkte für die Teilnahme an OMC Läufen 3 Punkte für den 1 Sieg im OMC, insgesamt also
15 + 3 = 18 Bonuspunkte für die Jahreswertung.



Ergänzende Bestimmungen für Rookies

Rookie  kann jeder fahren, der nicht in einer Modified-Klasse starten möchte oder kann. Die Klasse soll den Fahrern vorbehalten bleiben, die sich nicht sicher genug  fühlen, in einer der Modified-Klassen zu fahren. Die Leistung der Motoren bleibt daher beschränkt. Eine Altersbeschränkung findet nicht mehr statt. Stechen Fahrer durch Leistung oder andere Gründe hervor, kann ihnen die Teilnahme in dieser Klasse auch während der laufenden Saison, verwehrt werden. Sog. Teamfahrer sind in dieser Klasse nicht zugelassen!  Ebenfalls nicht zugelassen sind Fahrer, die bereits an Deutschen meisterschaften, sei es DMC oder eines Markenpokales, teilgenommen haben.

Gebühren für die Ausrichtung von OMC-Rennen

Ab der Saison 2008 können von jedem Ausrichtenden Verein Gebühren an die OMC-Verwaltung erhoben werden, um Pokale für die Jahreswertung davon zu erwerben. Die Gebühren dürfen ausschließlich zu diesem Zweck verwendet werden. Der Verein, der den Endlauf eines Jahres ausrichtet, bekommt die Summe der Gebühren für die abgelaufene Saison zum Kauf von Pokalen zur Verfügung gestellt. Die Pokale sollen ausschließlich von diesen Gebühren bestritten werden. Ein eventuell anfallender Überschuss wird an die OMC-Verwaltung zurücküberwiesen und werden für die Pokale der kommenden Saison verwendet.
Folgende Gebühren werden erhoben:
je jugendlichem Teilnehmer an einem OMC-Lauf: 0,50 Euro
je erwachsenem Teilnehmer an einem OMC-Lauf: 1,00 Euro
Die Gebühren werden von der OMC Verwaltung nach den abgegebenen Ranglisten einer Veranstaltung berechnet.
Die Gebühren as dem Endlauf einer Saison werden der folgenden Saison zugeschlagen.
Vereine, die einen Lauf zum OMC ausrichten erklären sich mit der Gebührenordnung einverstanden.


Nachsatz

Ergebnisse und Tabellen von OMC Läufen werden auf den Seiten von sk-mitte.de veröffentlicht. Um das zu ermöglichen verpflichtet sich jeder Veranstalter sk-mitte.de die Daten des Rennens in Form einer Datensicherung des Rennzeitnahmeprogramms oder als html-Datei zur Verfügung zu stellen.
Sollten sich während eine Saison technische Notwendigkeiten ergeben, die eine Änderung dieses Reglements notwendig machen, kann die unter Zustimmung der ausrichtenden Vereine erfolgen. Gültig ist das Reglement, das am Renntag von sk-mitte.de unter der Adresse
www.sk-mitte.de/omc/reglement.html
heruntergeladen werden kann.